Das beste Sicherheitssystem der Natur: Affen retten ein Reh vor einem hungrigen Tiger

Jacob Bernard

Es scheint, dass man in der Natur überall etwas Spektakuläres entdecken kann. Obwohl wir wissen, dass es da draußen zwischen rivalisierenden Arten brutal zugehen kann, überraschen uns die Tiere manchmal. Rehe zum Beispiel wissen sehr wohl, dass man nur gemeinsam stark ist.

Da sie immer Gefahr laufen, von größeren Raubtieren angegriffen zu werden, ziehen es die meisten Hirsche vor, sich in riesigen Herden zu bewegen. Dies hilft ihnen, auf die Sicherheit der anderen zu achten. Gelegentlich sind Hirschherden jedoch auf die Hilfe anderer Tierarten angewiesen, um sich vor möglichen Gefahren in Acht zu nehmen.

In dem Video, das wir uns heute ansehen, sehen wir einige wilde Langurenaffen, die einigen Rehen helfen, nach Gefahren Ausschau zu halten. Die Affen haben eine fantastische Perspektive auf die Umgebung, weil sie ihre erhöhte Position in den Bäumen optimal nutzen.

Dies, zusammen mit ihrem außergewöhnlichen Sehvermögen und ihrer überragenden Intelligenz, ermöglicht es ihnen, Gefahren fast sofort zu erkennen. Die Primaten heulen, um die Hirsche vor der nahenden Gefahr zu warnen, als sich ein gefräßiger Tiger der Herde nähert.

Dies verschafft den Rehen durch den frühen Alarm einen Vorteil, so dass sie dem Tiger rechtzeitig entkommen können, um Todesopfer zu vermeiden.

Die Klänge der Wildnis

Die als Languren bekannten Affen leben in Wäldern und ernähren sich von Blättern. Diese Tiere verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in den Baumkronen. Languren kommen nur dann an die Erdoberfläche, wenn sie Ressourcen benötigen.

Wilde Languren sind für ihre Geräusche bekannt, die von leisen Rufen und Murmeln bis hin zu lautem Bellen, Schnauben und Warnbrüllen reichen.

In der Morgendämmerung sind häufig Rufe zu hören, wenn die Trupps in Bewegung geraten. Die Alarm- oder Erregungsrufe klingen schneller und kürzer als ein zweistimmiges nasales Stöhnen.

Fressen Tiger Hirsche?

Tiger sind die Könige und Königinnen des Dschungels und fressen so gut wie alles. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung sind große Beutetiere, die mindestens 45 Pfund wiegen, darunter Elche, verschiedene Hirscharten, Rinder, Schweine und Schafe.

Bei der Verfolgung ihrer Beute verlassen sich Tiger hauptsächlich auf ihren Hör- und Sehsinn und weniger auf ihren Geruchssinn. Sie pirschen sich leise von hinten an ihr Opfer heran, um so nahe wie nötig an ihre leichtgläubige Beute heranzukommen.

Anschließend versuchen sie, ihr Ziel mit einem aggressiven Schlag in den Nacken oder die Kehle zu überwältigen. Tiger können bis zu 88 Pfund Fleisch auf einmal fressen. Es überrascht nicht, dass ein Tiger jährlich etwa 50 Tiere in der Größe eines Hirsches fressen kann!

Affen retten einen Hirsch (siehe unten)


Jacob Bernard ist ein leidenschaftlicher Naturliebhaber, Entdecker und erfahrener Autor. Mit einem zoologischen Hintergrund und einem großen Interesse an allem, was mit dem Tierreich zu tun hat, hat es sich Jacob zum Ziel gesetzt, seinen Lesern die Wunder der Natur näher zu bringen. Er wurde in einer kleinen Stadt inmitten malerischer Landschaften geboren und wuchs dort auf. Schon früh entwickelte er eine Faszination für Kreaturen aller Formen und Größen. Jacobs unstillbare Neugier hat ihn auf zahlreiche Expeditionen in entlegene Winkel der Welt mitgenommen, auf der Suche nach seltenen und sch...